Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Siegel der Universität Heidelberg

Studiengang Lehramt Mathematik ab WS 2010/11

Allgemeines zum Studiengang

Die Fakultät bietet den Lehramtsstudiengang Mathematik an Gymnasien mit Mathematik als erstem oder zweitem Hauptfach an. Dieser führt nach einer Regelstudienzeit1) von 10 Semestern zum ersten Staatsexamen, dem Studienabschluss für künftige Gymnasiallehrer_innen. Darüber hinaus kann zu einer Verbindung von drei Fächern in Mathematik eine Erweiterungsprüfung mit den Anforderungen eines Hauptfaches oder Beifaches abgelegt werden. Der Studienbeginn ist jeweils nur zum Wintersemester möglich.

Eine Einschreibung nach dieser (veralteten) Prüfungsordnung ist nur für Studierende möglich, die bereits in einem anderen Hauptfach des Lehramts nach der GymPO studieren. Neueinschreibungen ins Lehramtsstudium der Mathematik sind nur noch über die Lehramtsoption des Bachelorstudiengangs Mathematik 50% möglich.

Weitere Informationen zum Lehramtsstudium finden Sie unter

Prüfungsordnungen (GymPO I, APO und ZPO)

Gymnasiallehrerprüfungsordnung I (GymPO I)

Der Studiengang richtet sich nach der Verordnung des Kultusministeriums über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien, im Folgenden GymPO I genannt, vom 31. Juli 2009.

Zuständige Prüfungsbehörde ist die Lehramtsprüfungsverwaltung der Universität Heidelberg, wo auch die Meldung zur Prüfung erfolgt und verbindliche Auskünfte in Angelegenheiten des Staatsexamens erteilt werden. Adresse und Ansprechpartner_innen finden Sie unter dem angegebenen Link.

Gemäß GymPO I sind für das Staatsexamen mindestens zwei Hauptfächer zu wählen. Wird Mathematik als ein Hauptfach gewählt, so sind die folgenden Fächer als weiteres Hauptfach möglich:

Deutsch, Englisch, Französisch, Biologie, Chemie, Evangelische Theologie, Geographie, Geschichte, Italienisch, Jüdische Religionslehre, Katholische Theologie, Latein, Naturwissenschaft und Technik (NWT), Philosophie/Ethik, Physik, Politikwissenschaft/Wirtschaftswissenschaft, Russisch, Spanisch, Sport oder Informatik.

Dritte und weitere Fächer können in einer Erweiterungsprüfung absolviert werden. Ist die Mathematik das dritte Fach, so kann dies mit den Anforderungen eines Hauptfaches oder eines Beifaches erfolgen.

Wer außerhalb von Baden-Württemberg in den Schuldienst gehen will, erkundige sich bitte rechtzeitig in dem betreffenden Bundesland, inwieweit das hiesige Staatsexamen anerkannt wird.

Studien- und Prüfungsordnung der Universität Heidelberg für das Lehramt (APO)

Die Studien- und Prüfungsordnung der Universität Heidelberg für das Lehramt an Gymnasien - Allgemeiner Teil, im Folgenden APO (PDF) genannt, setzt für die Universität Heidelberg fächerübergreifend die Vorgaben aus der GymPO I um. Hierin finden sich unter anderem Regelungen zu Prüfungsverfahren.

Zwischenprüfungsordnung (ZPO)

In jedem gewählten Hauptfach muss eine Zwischenprüfung abgelegt werden. Im Hauptfach Mathematik richtet sie sich nach der Zwischenprüfungsordnung der Universität Heidelberg – Besonderer Teil Mathematik, im Folgenden ZPO (PDF) genannt.


Studienvoraussetzungen

Voraussetzungen für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums an baden-württembergischen Universitäten sind

Für aktuelle Informationen zum Lehrerorientierungstest und zum Orientierungspraktikum infomieren Sie sich bitte auf den Seiten der Lehramtsprüfungsverwaltung der Universität Heidelberg.

Hinweis:
  • Der Nachweis über den erfolgreich absolvierten Lehrerorientierungstest muss bei der Immatrikulation im Studierendensekretariat vorgelegt werden.
  • Der Schein für das Orientierungspraktikum ist bei der Lehramtsprüfungsverwaltung einzureichen.

Aufbau des Studiums

Das Lehramtsstudium ist aus Modulen aufgebaut. Ein Modul ist eine thematisch und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit, und besteht in der Regel aus einer Vorlesung, einem Seminar oder einem Praktikum, dauert gewöhnlich ein Semester und wird meistens mit einer benoteten Prüfung abgeschlossen. Für die erfolgreiche Absolvierung eines Moduls erhält die_der Studierende Leistungspunkte (Creditpoints, kurz CP). Die Anzahl der Leistungspunkte spiegelt dabei den Arbeitsaufwand für das Modul wider. Ein Leistungspunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden.

Um ein Lehramtsstudium mit zwei Hauptfächern abzuschließen, benötigt man 300 Leistungspunkte. Diese verteilen sich wie folgt:

Erstes Hauptfach Pflichtmodule 80 LP
Wahlmodule 14 LP
Fachdidaktikmodule 10 LP
Zweites Hauptfach Pflichtmodule 80 LP
Wahlmodule 14 LP
Fachdidaktikmodule 10 LP
Module Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium (EPG 1 / EPG 2 mit jeweils 6 LP) 12 LP
Module Bildungswissenschaftliches Begleitstudium 18 LP
Module Personale Kompetenz 6 LP
Schulpraxissemester 16 LP
Wissenschaftliche Arbeit (kann nur in einem der beiden Hauptfächer angefertigt werden) 20 LP
Mündliche Prüfung 1. Hauptfach 10 LP
Mündliche Prüfung 2. Hauptfach 10 LP
Summe 300 LP

Informationen zum Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudium, zum Bildungswissenschaftlichen Begleitstudium, zum Modul Personale Kompetenz und zum Schulpraxissemester finden Sie auf den Seiten des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Heidelberg.

Fachstudium im Hauptfach Mathematik

Das Fachstudium Mathematik gliedert sich Pflichtbereich (80 LP), Wahlpflichtbereich (14 LP) und den Bereich Fachdidaktik (10 LP) sowie die Wissenschaftliche Arbeit (20 LP), falls diese im Fach Mathematik angefertigt wird. Die genauen Inhalte der unten genannten Module des Fachstudiums finden sich den Modulbeschreibungen Lehramt Mathematik, im Folgenden Modulhandbuch genannt. Welche Vorlesungen im laufenden bzw. kommenden Semester angeboten werden entnehmen Sie dem jeweiligen Vorlesungsverzeichnis.

Pflichtmodule

LP
Gesamtmodul
Analysis
Analysis I 16
Analysis II
Gesamtmodul
Lineare Algebra
Lineare Algebra I 16
Lineare Algebra II
Einführung in die Numerik 8
Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik 8
Einführung in die Geometrie 8
Elementare Zahlentheorie 8
Algebra I 8
Funktionentheorie I 8

Die Gesamtmodule Analysis und Lineare Algebra sind bestanden, wenn jeweils beide Teilmodule bestanden sind. In diesem Fall ist die Note dieser beiden Gesamtmodule jeweils die bessere der Noten aus den Teilmodulen.

Wahlpflichtmodule

Als Wahlpflichtmodule sind je eine Vorlesung (8 LP) und ein Seminar (6 LP)2) zu wählen. Für die Vorlesung kommen dabei alle im Modulhandbuch als Wahlpflichtmodule aufgeführten Vorlesungen in Betracht sowie Vorlesungen aus dem Bachelor- bzw. Masterangebot für Mathematik, soweit sie noch nicht als Pflichtmodule aufgetreten sind. Für das Seminar kommen sämtliche Seminare aus dem Bachelor- bzw. Masterangebot für Mathematik infrage. Deren Themen werden üblicherweise im Rahmen einer Vorbesprechung vergeben, die oft schon in der vorhergehenden Vorlesungszeit stattfindet und per Aushang in den Institutsgebäuden angekündigt wird.

Fachdidaktikmodule

Als Fachdidaktikmodule sind je eine Vorlesung (4 LP) und eine fachdidaktische Übung (6 LP) zu absolvieren. Für die Vorlesung kommt dabei eine der Vorlesungen "Mathematikdidaktik für den Schulunterricht" oder "Grundlagen der Mathematikdidaktik" in Betracht. Über das Angebot an fachdidaktischen Übungen kann man sich im jeweils aktuellen Vorlesungsverzeichnis informieren.

Hinweis:
  • Es wird im empfohlen, die fachdidaktische Vorlesung bereits vor dem Schulpraxissemester zu hören, da in dieser Vorlesung die notwendigen didaktischen Grundlagen für den Mathematikunterricht an der Schule gelegt werden. Die fachdidaktische Übung sollte nach dem Schulpraxissemester absolviert werden, da auf diese Weise die in der Schule gemachten Erfahrungen eingebracht werden können.
  • Die fachdidaktischen Vorlesungen werden grundsätzlich nur im Sommersemester angeboten.

Wissenschaftliche Arbeit (optional)

In einem der beiden Hauptfächer muss eine Wissenschaftliche Arbeit angefertigt werden. Diese muss vor der Wissenschaftlichen Prüfung in dem betreffenden Fach angemeldet werden; die Anmeldefristen enden bei einer Prüfung im Frühjahr am 15. März und bei einer Prüfung im Herbst am 15. September. Die Bearbeitungsfrist für die Wissenschaftliche Arbeit beträgt 4 Monate. Wird die Arbeit im Fach Mathematik geschrieben, so soll durch sie gezeigt werden, dass die_der Studierende in der Lage ist, ein Problem der Mathematik selbstständig mit mathematischen Methoden zu bearbeiten. Die zugehörigen Formulare finden Sie auf den Seiten des Landeslehrerprüfungsamts.

Studienverlauf

1. Semester
Vor Vorlesungsbeginn:
Mathematischer Vorkurs (mit Tutorien) empfohlen V, Ü
Analysis I Pflicht V4, Ü2
Lineare Algebra I Pflicht V4, Ü2
2. Semester
Analysis II Pflicht V4, Ü2
Lineare Algebra II Pflicht V4, Ü2
3. Semester
Vorlesung Wahl/Pflicht V4, Ü2
4. Semester
Vorlesung Wahl/Pflicht V4, Ü2
Fachdidaktik Pflicht V2
5. Semester
Schulpraxissemester
6. Semester
Vorlesung Wahl/Pflicht V4, Ü2
Seminar Wahl S4
7. Semester
Vorlesung Wahl/Pflicht V4, Ü2
Fachdidaktische Übung Pflicht S4
8. Semester
Vorlesung Wahl/Pflicht V4, Ü2
9. Semester
Vorlesung Wahl/Pflicht V4, Ü2
Vorlesung Wahl/Pflicht V4, Ü2
10. Semester
Wissenschaftliche Arbeit (falls Mathematik 1. Hauptfach) Pflicht
Staatsexamensprüfung

Hierbei steht V4, Ü2 für eine vierstündige Vorlesung mit zweistündigen Übungen, S4 für ein Seminar, V2 für eine zweistündige Vorlesung.

  1. Dieser Plan stellt nur eine Möglichkeit für den Studienverlauf dar und ist insbesondere nicht bindend, er muss vielmehr (nicht zuletzt an das andere Hauptfach) angepasst werden. Dabei sollten die Gesamtmodule Analysis und Lineare Algebra jedoch unbedingt am Anfang und en bloc gehört werden. Da diese Module erfahrungsgemäß sehr arbeitsintensiv sind, wird den Studierenden dringend ans Herz gelegt, im anderen Hauptfach notfalls Abstriche zu machen und die dort zu absolvierenden Module ggf. teilweise zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
  2. Das Schulpraxissemester muss ein Wintersemester sein; dieses soll frühestens das 3. und spätestens das 7. Fachsemester sein.
  3. Einige Pflichtmodule, wie etwa die Einführung in die Geometrie und die Elementare Zahlentheorie, werden planmäßig nur alle zwei Jahre angeboten. Dies sollte bei der Studienplanung und insbesondere bei der Planung des Schulpraxissemesters oder eines möglichen Auslandsaufenthalts berücksichtigt werden.

Ein Beispiel für einen möglichen Studienverlauf findet sich hier (PDF, 265kB). Selbstverständlich stellt dieses nur eine Möglichkeit dar. Ein Anspruch auf ein genau deckungsgleiches Studium besteht nicht.


Prüfungen und Noten

Modulprüfungen

Die Modulprüfungen finden mündlich oder schriftlich studienbegleitend statt. Studienbegleitend heißt, dass die Prüfungen direkt im Rahmen der jeweiligen Veranstaltung stattfinden; das kann eine Klausur oder mündliche Prüfung nach einer Vorlesung sein, oder die Bewertung der Arbeit in einem Seminar usw.

In Ausnahmefällen ist es möglich, nach vorheriger Genehmigung Modulprüfungen an der Universität Mannheim unter Ausnutzung der Kooperationsvereinbarung Heidelberg-Mannheim abzulegen. Dazu muss vorher eine Anmeldung im Prüfungssekretariat erfolgen. Beachten Sie, dass Fehlversuche aus diesen Modulprüfungen selbstverständlich im hiesigen Prüfungsverfahren mitgezählt werden.

Nicht bestandene Prüfungen können einmal wiederholt3) werden, und zwar zum nächstmöglichen Prüfungstermin.

  • Wird ein Modul aus dem Pflichtbereich auch im zweiten Versuch nicht bestanden („endgültig nicht bestanden“), führt dies zum Verlust des Prüfungsanspruchs im Hauptfach Mathematik.4)
  • Im Wahlpflichtbereich kann ein nicht bestandenes Modul durch ein anderes Modul aus dem Wahlpflichtbereich ersetzt werden.

Orientierungsprüfung

Die Orientierungsprüfung besteht aus der erfolgreichen Absolvierung des Moduls Lineare Algebra I. Wird die Orientierungsprüfung im ersten Versuch nicht bestanden, soll sie zum nächstmöglichen Prüfungszeitpunkt wiederholt werden. Da die Vorlesung Lineare Algebra I nur im Wintersemester angeboten wird, ist dies im dritten Fachsemester. Wird die Orientierungsprüfung nicht spätestens bis zum Ende des dritten Fachsemesters erbracht, führt dies zum Verlust des Prüfungsanspruches (vgl. dazu auch Fußnote 4))).

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung wird studienbegleitend durchgeführt und besteht aus dem erfolgreichen Absolvieren der Gesamtmodule Analysis und Lineare Algebra. Wird die Zwischenprüfung nicht spätestens bis zum Beginn der Vorlesungszeit des 7. Fachsemesters erbracht, führt dies zum Verlust des Prüfungsanspruches im Hauptfach Mathematik (vgl. dazu auch Fußnote 4)).

Wissenschaftliche Prüfung

Die Wissenschaftliche Prüfung ("Staatsexamensprüfung") bildet den Abschluss des Lehramtsstudiums an der Universität. Sie wird in der Regel nach dem 10. Fachsemester abgelegt. Zulassungsvoraussetzung zur für die wissenschaftliche Prüfung ist ein Fachstudium in Mathematik, bei dem die Pflicht-, Wahlpflicht- und Fachdidaktikmodule erfolgreich absolviert wurden (ggf. auch noch die Wissenschaftliche Arbeit in Mathematik).

Zu Fragen über die Zulassung zur wissenschaftlichen Prüfung können wir keine verbindlichen Auskünfte geben und verweisen auf die entsprechenden Seiten der Lehramtsprüfungsverwaltung der Universität Heidelberg. Dort findet man auch die notwendigen Formulare zur Examensanmeldung.

Termine

Die wissenschaftlichen Prüfungen in den beiden Hauptfächern können an zwei aufeinanderfolgenden Prüfungsterminen abgelegt werden. (Es gibt normalerweise zwei Prüfungstermine im Jahr, jeweils in den ersten Wochen der Vorlesungszeit des Sommer- bzw. Wintersemesters.) Die Anmeldung kann aber nur gleichzeitig zu den beiden Fächern erfolgen. Die Meldung zur Prüfung erfolgt bei der Lehramtsprüfungsverwaltung der Universität Heidelberg. Für Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich bitte dorthin.

Prüfungsanforderungen

Die wissenschaftliche Prüfung ist mündlich und dauert ca. 60 Minuten; sie wird von zwei oder drei Dozent_innen der Fakultät, die vom Prüfling vorgeschlagen werden (vgl. die Prüferliste der Fakultät), und einer_einem Angehörigen des Landes-Lehrerprüfungsamtes abgenommen. Die_der Studierende wählt drei Schwerpunktgebiete aus den folgenden fünf Teilbereichen der Mathematik:

  1. Analysis
  2. Geometrie
  3. Algebra oder Zahlentheorie
  4. Numerische Mathematik
  5. Stochastik
Dem Umfang nach wird in jedem der ausgewählten Gebiete in der Regel der Stoff einer 4-stündigen Vorlesung aus dem Pflicht- oder Wahlpflichtbereich verlangt. Auf die gewählten Schwerpunktgebiete entfallen insgesamt 40 Minuten Prüfungszeit. Weitere 20 Minuten entfallen auf die Prüfung von Grundlagen- und Übersichtswissen.

Hinweis: Der Gesetzestext legt nicht präzise fest, was und in welcher Form als Grundlagen- und Übersichtswissen abzuprüfen ist. Die Fakultät setzt die Regelung wie folgt um: Jede_r der beteiligten Prüfer_innen wendet in Abstimmung mit der_dem Prüfungsvorsitzenden zu Beginn seines Prüfungsblocks 5-10 Minuten für Fragen zu Grundlagen- und Übersichtswissen auf. Diese Fragen sollen primär den in Anlage A der GymPO I aufgeführten Bereichen 2.1.1-2.1.14 und 2.2.1-2.2.8 entstammen (das entspricht etwa den Vorlesungen Analysis I+II und Lineare Algebra I+II) und in Bezug zum Prüfungsgebiet der_des entsprechenden Prüfer_in stehen. Die Zugehörigkeit von Fragen zum Grundlagen- und Übersichtswissen soll im Protokoll kenntlich gemacht werden.

Endnote im Hauptfach Mathematik

Die Endnote im Hauptfach Mathematik errechnet sich als gewichtetes Mittel aus der Durchschnittsnote sämtlicher Module und der Note der wissenschaftlichen Prüfung im Verhältnis 8:5.


1) Regelstudienzeit
Bezeichnet den Zeitraum, innerhalb dessen das Studium gemäß §5 der GymPO I bis zum Abschluss durchgeführt werden kann (ein diszipliniertes Arbeiten vorausgesetzt).
2) Seminar
Für den Bachelorstudiengang Mathematik werden zusätzlich zu den Seminaren noch so genannte Proseminare angeboten. Diese können nicht als Seminar im Wahlpflichtbereich des Lehramtsstudiums angerechnet werden.
3) Wiederholung einer Prüfung
Wiederholen einer Prüfung im Sinne der Studienordnung heißt streng genommen, dass die gesamte Veranstaltung in einem späteren Semester wiederholt wird (konkret also z.B. Vorlesung, Übung und Klausur). Der Fakultätsrat hat jedoch folgende Kulanzregelung beschlossen: „Studierende, deren Prüfungsleistung in einer der Vorlesungen aus dem Pflichtmodulbereich nicht bestanden ist oder als nicht bestanden gilt, haben das Recht, zur Modulprüfung dieser Vorlesung zum nächsten Prüfungstermin anzutreten, ohne vorher notwendigerweise am Übungsbetrieb teilzunehmen.“ Die Fakultät empfiehlt allerdings, auch im Wiederholungsfall am Übungsbetrieb teilzunehmen, damit eine optimale Klausurvorbereitung gewährleistet ist.
Davon unabhängig besteht bei vielen Veranstaltungen die Möglichkeit, die Prüfung (z.B. Klausur) zu einem Nachholtermin erneut zu absolvieren, wenn beim ersten Termin noch nicht bestanden wurde; erst wenn auch hierbei nicht bestanden wird, muss die Prüfung zum nächstmöglichen Semester (inklusive der entsprechenden Veranstaltung) wiederholt werden.
4) Verlust des Prüfungsanspruchs
Bei Erlöschen des Prüfungsanspruchs und der Zulassung für ein wissenschaftliches Fach muss sich die_der Studierende spätestens zum übernächsten Semester in ein anderes, an der Universität Heidelberg angebotenes Fach einschreiben. Wird der Nachweis nicht fristgerecht geführt, erlischt die Zulassung für den Studiengang Lehramt an Gymnasien. Ist die Zulassung für ein Fach oder den Studiengang Lehramt an Gymnasien an der Universität Heidelberg erloschen, so ist eine Immatrikulation an einer anderen Landesuniversität im betreffenden Fach bzw. im Studiengang Lehramt an Gymnasien nicht mehr möglich. (vgl. §22 APO (PDF))

webadmin.mathematik@uni-heidelberg.de
Letzte Änderung: 10.12.2015 - 12:26:33
zum Seitenanfang